Rolltore Informationen

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Rolltore

Mit einem Rolltor können vor allem solche Garagen sicher geöffnet und geschlossen werden, wo wenig Platz vor der Garage ist oder eine steile Einfahrt. Sie bestehen aus einzelnen breiten Kunststoff-Lamellen, so dass sich das Tor beim nach oben Schieben wölben und an der Garagendecke entlang nach hinten geschoben werden kann. Rolltore sind optisch einem Rollladen ziemlich ähnlich, nur dass das Tor selbst sich nicht aufrollt, was wiederum zusätzlichen Platz für einen großen Rollkasten an der Garagendecke erfordern würde. Da aber viele Garagen eh schon ziemlich niedrig sind, wäre die Garage dann für einen etwas höheren Wagen ungeeignet.

Weil ein großes Rolltor, z. B. an einer Doppelgarage auch ziemlich schwer ist, empfiehlt sich die Ausstattung mit einem Elektromotor, wo sich das Garagentor auf Knopfdruck nach oben öffnen oder nach unten schließen kann. So kann auch ein Kind selbst das Garagentor öffnen, wenn es sein Fahrrad unterstellen möchte oder den Schlitten und andere fahrbare Untersätze aus der Garage holen möchte. Selbst wenn es im Winter viel schneit, lässt sich solch ein Rolltor öffnen, während man bei einem Flügeltor erst den Schnee wegräumen muss, um das Türen öffnen zu können. Die Schneeschieber können also getrost in der Garage aufbewahrt werden. Was bei der Montage eines Rolltores zu berücksichtigen ist, ist die Deckenbeleuchtung in der Garage, da das nach oben geschobene Tor die Hälfte der Garagendecke okkupieren kann. Günstig ist deshalb die Anbringung von Wandleuchten.

Abschließend noch ein Tipp für alle Garagenbesitzer: Da viele ihre Garage auch als Lager oder Speisekammer verwenden, sollte mit einem Fliegengitter am Fenster vor allem in der warmen Jahreszeit für genügend Frischluftzufuhr und Insektenschutz gesorgt werden. Denn sonst siedeln sich darin Wespen oder andere gefährliche Insekten, die hier nicht so schnell entdeckt werden können wie in der Wohnung.