Ein neues Auto, der Traum eines jeden Jungen oder die, die es ewig bleiben. Doch sind, neben der Anschaffung an sich, die Unterhalts- und Versicherungskosten oftmals bei weitem nicht das größte Stück vom Kuchen. Durch „Verschleiß“ entstehen für Fahrer jährlich meist unerwartete und somit nicht einkalkulierte Zusatzkosten in mindestens 2-stelliger Summe. Doch ebenso wie man bei einer Versicherung durch einen Wechsle sparen kann, ist es auch mit einigen Tipps und Tricks möglich diese Abnutzungen auf ein Minimum zu reduzieren.
Theorie vor der Praxis
Dabei ist es zunächst wichtig den Begriff „Verschleiß“ selbst zu klären. Es geht dabei um einen zunehmenden Materialverlust beginnend an dem Äußeren eines festen Objektes, was durch mechanische Gründe hervorgerufen wird. Zudem kann diese Erscheinung sowohl durch schleifende, thermische, schlagende, chemische wie als auch rollende Beanspruchung hervorgerufen werden. Bringt man dies nun in Relation mit einem Fahrzeug, so lassen sich schnell dessen „Problemzonen“ finden. Die häufigsten Verschleißteile sind dabei Kupplungen, Bremsen und deren Beläge, Reifen und selbstverständlich Kleinbauteile aller Art, wie Zahnräder oder Kolben. Dabei kann man deren Verschleiß nun nicht genau vorhersagen. Solche Teile können sich nach 6 Monaten, einem Jahr oder sogar erst nach 2 Jahren und länger abnutzen und unbrauchbar werden. Verschleißteil bedeutet somit nur, dass betroffene Komponenten aufgrund von Reibung in absehbarer Zeit defekt werden.
Technik verstehen um Geld zu sparen
Somit ist es häufig äußerst vorteilhaft seine Fahrschulkenntnisse zwecks Autopflege und Fahrverhalten aufzufrischen. Durch das richtige Benutzen lassen sich die Verschleißteile durchaus schonen und somit bares Geld sparen. Schnelles Schalten schadet dem Getriebe. Da ein Getriebe nun mal eine bestimmte Zeitspanne braucht für den Gangwechsel, wird durch zu hektisches Hantieren dessen Lebenszeit drastisch verkürzt. Doch auch mit der Kupplung steht manch so Fahrer im wahrsten Sinne des Wortes auf Kriegsfuß. Zugern haben einige Leute während der Fahrt ihren Fuß, wahrscheinlich sogar oft unbewusst, auf der Kupplung. Die kann dann genügend Druck erzeugen, um deren Beläge unnötig zu belasten. Auch der Ölstand wird zu gern vernachlässigt. Dabei können durch zu wenig Schmierflüssigkeit die Bauteile nicht mehr vollständig gekühlt werden, was nicht nur zum Verschleiß an sich, sondern im schlimmsten Fall sogar zu einem Totalschaden führen kann. Die Fahrzeugart kann zudem auch zu einem speziellen Umgang zum „Abnutz-schutz“ zwingen, so etwa bei einem Automatikwagen. Hierbei muss zur „Schmierung“ nämlich unbedingt der Motorlaufen, was vor allem im Falle eines Abschleppens besonders zu beachten ist. Wird daran nicht gedacht, kann das Fahrzeug bei Erreichen des Zielorts mehr und schlimmere Schäden aufweisen, als vor dem ziehen.
Kleine Dinge, große Rechnung
Will man sich wirklich intensiv über dieses umfangreiche Thema informieren, kann man in Fachbüchern so ziemlich alles erfahren was relevant ist. Doch wer keine Zusatzausbildung zum Automechatroniker bestreiten will, muss sich bei einer Autoanschaffung zumindest auf einige Zusatzkosten einstellen. Da es glücklicherweise nicht unbedingt sein muss, jährlich die Werkstatt notgedrungen zu besuchen, reicht es wenn man sich alle 3 oder 6 Monate eine kleine Geldsumme von 200 bis 300 € für einen solchen Fall zurücklegt. Schafft man es gute 500 €pro Jahr einzukalkulieren, sollte dies bei dem richtigen Fahrverhalten mehr als ausreichen. Auch wenn es für viele Fahrer unverständlich ist, können sogar Kleinigkeiten, wie das Wechseln eines Zahnrades, zu Rechnungen von 150 € und mehr führen durch Autoteile und Arbeitsaufwand. Um Kosten zu sparen weichen immer mehr Verbraucher auf ausländische Unternehmen in Polen oder Tschechien aus. Dabei erweist es sich dann aber oftmals schwerer eine qualitativ-gleichwertige Werkstatt zu finden. Am kostengünstigsten ist es daher immer noch die richtigen Bekanntschaften zu haben. Fachkundige Freunde oder der Kfz-Meister in der Verwandtschaft können wahre Wunder, bezüglich der Geldmittel im eigenen Geldbeutel bewirken. Garage ist beim Thema Auto und Autopflege ist extrem wichtig: Das Auto ist vor schlechten Wetterbedingungen sicher geschützt und bleibt so länger in einem guten Zustand.

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